Träumerei nach Rilke
In diesem durchgehend von Linol gedruckten Heft greift Maximilian Koch Motive aus Rilkes berühmter Erzählung lose auf. Die bildgewaltige Sprache findet ihren Widerhall in den malerischen Grafiken, die harten Hochdruckkontrast und feine Schraffuren gekonnt variieren. Nun ist es eine Sache, Bilder zu Rilkes elegischem Duktus zu finden; Koch aber hat auch ein besonderes Gespür für die feine Ironie, die sich zwischen den Zeilen versteckt.